Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung der Universität Stuttgart

Cross-Impact Bilanz Analyse Lab

Das CIB-Lab entwickelt die CIB Methode weiter, führt CIB-basierte Szenarioprojekte durch und unterstützt die internationale Anwender-Community

 

Szenarien sind heute ein unverzichtbares Instrument der Zukunftsplanung in Politik, Wirtschaft, Verwaltung und darüber hinaus. Zwischen intuitionsbasierten Szenariomethoden und mathematischer Modellierung hat sich das Feld der semi-formalisierten Szenariomethoden etabliert. Diese sind besonders für Szenariothemen geeignet, für die nur qualitative Einsichten zu den Systemzusammenhängen existieren, die aber andererseits auch zu komplex für eine mentale Analyse sind.

Das CIB-Lab am ZIRIUS befasst sich methodentheoretisch und anwendungspraktisch mit der Cross-Impact Bilanz Analyse, die speziell für diesen Typ von Szenarien ausgelegt ist. Die CIB wurde am ZIRIUS entwickelt und wird inzwischen weltweit zur algorithmusbasierten Entwicklung von qualitativen und semi-quantitativen Szenarien eingesetzt. Die Methode ist thematisch generisch, typische Einsatzfelder liegen beispielsweise in der Energie-, Klima- und Nachhaltigkeitsforschung.

CIB beruht auf der qualitativen oder semi-quantitativen Erfassung der Interdependenzen eines komplexen Systems auf der Basis von Experten- bzw. Stakeholdereinschätzungen und/oder Literaturauswertungen. Die so erfassten Interdependenzen definieren ein qualitatives Einflussnetzwerk, das nach formalen Konsistenzkriterien (dem CIB-Konsistenzprinzip) ausgewertet werden kann und auf „konsistente Szenarien“ des Systemverhaltens führt. Diese können z.B. für Planungen, Strategieentwicklungen oder Interventionsanalysen verwendet werden.

 

Ziel des CIB-Labs ist es, die Realisierung der Potenziale der CIB-Methode insbesondere in der Szenariopraxis zu fördern und diese weiterzuentwickeln. Das CIB-Lab befasst sich mit

 der Durchführung von CIB-Anwendungsprojekten

der Befassung mit methodischen Fragen zur CIB Analyse, darunter der Entwicklung und des Testens von  Methodenerweiterungen

der Pflege und Weiterentwicklung der CIB-Software ScenarioWizard

der Pflege der Methodenhomepage www.cross-impact.de, die diese Software sowie Methoden-Informationen und eine Bibliographie zur Verfügung stellt

der Erfassung und methodologischen Analyse von publizierten CIB Anwendungen mit dem Ziel, Lerneffekte und Praxisempfehlungen für die Methodenanwendung zu entwickeln

 der Betreuung des internationalen Netzwerks von Forschungseinrichtung, die CIB anwenden oder methodisch beforschen

der Beratung von Anwendern, der Betreuung von Gastwissenschaftlern und der Durchführung von Trainingsmaßnahmen.

Das CIB-Lab kooperiert eng mit dem Forschungsbereich „Methodenforschung“ des ZIRIUS.

Anwendungs- und Methodenforschungsprojekte

Laufende Projekte

Das Projekt befasst sich mit den Einflüssen auf die Wassernachfrage und -versorgung in den peruanischen Anden. Am CIB-Lab werden dazu gemeinsam mit lokalen Akteuren Szenarien entwickelt, die Aufschluss über die Versorgungsrisiken für die betroffenen ökonomischen Sektoren und sozialen Gruppen sowie Orientierung für die hydrologische Modellrechnungen des Projekts geben sollen.

Laufzeit: 2016 - 2019                                                               

Förderung: DFG                                            

Partner: Universität Zürich, IWS Univ. Stuttgart               

Ansprechpartner: Christian León

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Das vom BMBF geförderte Projekt „Energiewende Navigationssystem“ untersucht die Wechselwirkungen zwischen Technikentwicklung, Organisationsformen, Regulierung und Verhalten. Es erweitert damit den Fokus und betrachtet die Energiewende als einen tiefgreifenden und systemischen technisch-gesellschaftlichen Veränderungsprozess. Am CIB-Lab werden Leitmotive für die Energiewende analysiert und dazu kompatible „Technosphären“ konstruiert sowie die Wirkung des gesellschaftlichen Wandels auf die elektrischen Lastprofile erforscht.
 
Laufzeit: 2016 - 2019                                                                

Förderung: BMBF                          

Partner: ca. 80 Partner, Koordination: IASS                       

Ansprechpartner: Wolfgang Weimer-Jehle, Wolfgang Hauser, Sigrid Prehofer, Ricarda Schmidt-Scheele

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Die Helmholtz Graduiertenschule "Energieszenarien" bietet ein strukturiertes Ausbildungsprogramm für internationale Doktoranden im Bereich Energieszenarien. Im CIB-Lab sind zwei von der ESS getragene Promotionsprojekte angesiedelt. Sie entwickeln Verfahren für die Integration gesellschaftlicher Prozesse in die Energiesystemmodellierung. Weiterhin trägt das Lab mit dem Thema CIB-gestützte Kontextszenarien zum Ausbildungsprogamm der Graduiertenschule bei.
 
Laufzeit: 2011 - 2020                                                                

Förderung: Helmholtz-Gemeinschaft   

Partner: ITAS (Koordination), DLR, IER, ISI, IIP, IfP            

Ansprechpartner: Wolfgang Weimer-Jehle, Sigrid Prehofer, Arash Shojachaikar

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Am Beispiel des Flusseinzugsgebiets des Río Luríns in der Region Lima/Perú entwickeln Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen im Verbundprojekt TRUST Planungswerkzeuge sowie Trinkwasserversorgungs- und Abwasserentsorgungskonzepte. Das CIB-Lab führt hierzu eine CIB-gestützte Konfliktanalyse durch, um Konflikte zwischen Maßnahmenoptionen in den verschiedenen Wasserverbrauchersektoren und verschiedenen Teilen des Flusseinzugsgebietes zu analysieren und ausgleichende Maßnahmenbündel zu identifizieren.
 
Laufzeit: 2017 - 2020                                                                

Förderung: BMBF                          

Partner: ISWA, TZW, KIT u.a. (Koordination ZIRIUS)        

Ansprechpartner: Hannah Kosow, Christian León

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Abgeschlossene Projekte

Im Rahmen des Projektes AutGrid analysiert das Fraunhofer ISE zusammen mit ZIRIUS die beobachteten Entwicklungen im Bereich der Energieregionen. Dazu wird von sozialwissenschaftlicher Seite anhand von Experteninterviews und Workshops untersucht, welche Faktoren Treiber von Energieautarkiebestrebungen und wie deren Wechselwirkungen sind. Auf dieser Basis werden konsistente Kontextszenarien errechnet, welche zeigen wo die Regionen lokalisiert sind, zu welchem Grad diese autark sind und wie sich dies bis 2050 entwickeln könnte.
Für die identifizierten Szenarien wird mit Hilfe eines zeitlich und räumlich hoch aufgelösten Optimierungsmodells gezeigt, welche Auswirkungen sich dadurch auf das Energiesystem Deutschland ergeben. Der Fokus der Untersuchung liegt dabei auf einem Vergleich der Szenarien hinsichtlich Systemkosten, benötigtem Netzausbau, Auslastung der Netze sowie dem Technologieportfolio.
 
Laufzeit: 2015 – 2018                                                               

Förderung: BMBF

Partner: Fraunhofer ISE                                                          

Ansprechpartner: Wolfgang Hauser

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Vielfältige Aktivitäten zur Nutzung erneuerbarer Energien, zur Energieeinsparung und zur Emissionsminderung von Kommunen, Regionen, aber auch Bundesländern lassen sich unter dem Schlagwort der „Energie-Autarkie“ bündeln. Im Rahmen dieses Projektes wurde vor diesem Hintergrund in einem interdisziplinären Forschungsteam von Ingenieur- und Naturwissenschaftlern sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern unter anderem Simulationen vorbereitet, durchgeführt und interpretiert, die die für ein regionales Optimum benötigte Infrastruktur bestimmen. Die Aufgabe des CIB-Labs war es, Kontextszenarien zu erstellen, die die Rahmenbedingungen von Autarkiebestrebungen analysierten und als Ausgangspunkt für die Modell-Simulationen dienten.
 
Laufzeit: 2014 – 2016                                                               

Förderung: BWPlus        

Partner: IER, DLR, IFk, LBP                                                      

Ansprechpartner:  Wolfgang Hauser

Ziel des Projekts war die Erforschung von Wahrnehmungs- und Bewertungsmustern von (qualitativen) Energieszenarien durch potenzielle Szenario-Nutzer in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Szenario-Community verwendet häufig das Konzept der ’Plausibilität’ als zur Eingrenzung des Möglichkeitsraumes für Szenario-Entwicklung und -Evaluation, ohne dass dieser für die Szenarioforschung zentraler Begriff konzeptionell oder empirisch ausgestaltet ist. Im Rahmen des Projekts wurde eine semi-experimentelle Studie durchgeführt, in der untersucht wurde, wie Plausibilitätsbewertungen zu zwei verschiedenen Szenario-Formaten zustande kommen. Als Szenario-Formate wurden dabei die Intuitive Logics (IL) Methode und die Cross-Impact Bilanzanalyse (CIB) verwendet.
 
Laufzeit: 2014 - 2017                                                 

Förderung: Cluster of Excellence SimTech (DFG)    

Partner: -                                                                      

Ansprechpartner: Ricarda Schmidt-Scheele

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In dem Projekt Stadt mit Energie-Effizienz – SEE Stuttgart wurde die CIB genutzt, um eine möglichst große Bandbreite an konsistenten Szenarien einer klimaneutralen Stadt Stuttgart im Jahr 2050 zu entwickeln. Diese dienten als Grundlage der Stadt Stuttgart zur Formulierung einer Roadmap. ZIRIUS war bei der Szenarioerstellung nicht federführend beteiligt, unterstützte die Projektpartner aber methodisch, etwa in Form einer CIB-Schulung und auch bei der Auswertung mit Hilfe der CIB-Software SzenarioWizard. ZIRIUS wirkte auch inhaltlich bei der Szenarien-entwicklung mit, z.B. beim Erstellen der Cross-Impact-Matrix und bei der Interpretation der Ergebnisse.

Laufzeit: 2011- 2017

Förderung: BMBF

Partner: 6 Partner, Koordination Stadt Stuttgart              

Ansprechpartner: Sandra Wassermann

Die von der Helmholtz-Gemeinschaft getragene interdisziplinäre Forschungsallianz Energy-Trans untersuchte die sozio-technischen Aspekte der Energiewende. Das CIB-Lab koordinierte die Foresight-Aktivitäten von Energy-Trans, entwickelte gemeinsam mit den Partnern das Konzept der „Kontextszenarien“, die mögliche Gesellschafts-Zukünfte mit möglichen Energie-Zukünften in Beziehung setzen und wendete das Konzept im Projekt „Integrated Scenario Building“ der Allianz in Zusammenarbeit mit dem DLR an.

Laufzeit: 2011 - 2016

Förderung: Helmholtz-Gemeinschaft              

Partner: 8 Partner, Koordination ITAS                                 

Ansprechpartner: Wolfgang Weimer-Jehle,Wolfgang Hauser, Sigrid Prehofer

In diesem Dissertationsprojekt wurde  in zwei explorativen Fallstudien aus dem Bereich Umweltszenarien  untersucht, (ob und) wie CIB mit numerischer Modellierung und Simulation kombiniert werden kann, um inter- und transdisziplinäre Forschungsteams bei der Erstellung von qualitativen und quantitativen bzw. integrierten explorativen Mensch-Umwelt Szenarien zu unterstützen.

Dabei wurden v. a. idealtypische Formen der  Kombination identifiziert, Wirkungen der Verwendung von CIB innerhalb solcher Kombinationen auf Nachvollziehbarkeit und -Konsistenz sowie Faktoren, die diese Wirkungen von CIB beeinflussen.
 
Laufzeit: 2009-2015                                                   

Förderung: Cluster of Excellence SimTech (DFG)

Partner: -                                                                      

Ansprechpartner: Hannah Kosow

Thema des Forschungsvorhabens war die Entwicklung von Maßnahmen die Sicherung der Medikamentenwarenkette. Durch die vorgeschlagenen Sicherungsmaßnahmen sollen kriminelle oder versehentliche Handlungen bzw. Unfälle vermieden werden. Gefährdungen der Medikamentenwarenkette können durch Medikamentenfälschungen, Anschläge durch das Einschleusen gefährlicher Medikamente, Unfälle im Verpackungsprozess oder in der Kühlkette u.a. erwachsen. ZIRIUS entwickelte CIB-gestützte Bedrohungsszenarien auf deren Basis Sicherungs-Maßnahmen entwickelt wurden.
 
Laufzeit: 2010 - 2014                                                                

Förderung: BMBF

Partner: IPRI                                                                               

Ansprechpartner: Michael Löscher

Das LiWa-Projekt lief unter dem Förderschwerpunkt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) "Forschung für die nachhaltige Entwicklung der Megastädte von morgen - Energie- und klimaeffiziente Strukturen in urbanen Wachstumszentren"

Ziel des LiWa-Projektes war die Entwicklung von Konzepten und Verfahren für die nachhaltige Planung und das Management der Wasserver- und -entsorgung in Lima, der Hauptstadt Perus. Unter anderem wurden auf der Basis von hydrologischen Simulationen gemeinsam mit deutschen und peruanischen Partnern und mit Hilfe der CIB-Methode Szenarien für die zukünftige Wasserversorgung erstellt und anschließend in partizipativen Foren effektive, sozialverträgliche Maßnahmen entwickelt, die insbesondere die Auswirkungen des Klimawandels und die Förderung energieeffizienter Strukturen berücksichtigen.
 
Laufzeit: 2008-2013 (Hauptphase)                                         

Förderung BMBF

Partner: IFAK (Koordination), ZIRIUS (Koordination Peru), IWS,UFZ und Universität Lüneburg                                             

Ansprechpartner: Christian León, Hannah Kosow        

Zum Projekt

Dieses Projekt befasste sich mit der Unsicherheit und Interdependenz von Rahmenannahmen in umweltbezogenen Modellrechnungen. Modellrahmenannahmen werden in der Modellierpraxis häufig ohne systematische Analyse ihrer gegenseitigen Einflussbeziehungen gesetzt und dadurch die Validität der Modellergebnisse beeinträchtigt. In diesem Projekt wurde im Auftrag des Umweltbundesamtes demonstriert, wie mit Hilfe des CIB Verfahrens systematisch konstruierte und intern konsistente Rahmendatensätze für Umweltmodelle erarbeitet werden können.

Laufzeit: 2010-2011                                    

Förderung: UBA              

Partner: keine                                               

Ansprechpartner:   Wolfgang Weimer-Jehle, Sandra Wassermann, Hannah Kosow
 

Projekt untersuchte die sozialen und gesellschaftlichen Hintergründe juveniler Adipositas in zwei Teilprojekten: aus der Betroffenenperspektive in Form von Interviews mit Betroffenen und ihren Angehörigen und aus Expertenperspektive in Form einer CIB-Analyse. Das CIB-Lab führte für dieses Projekt interdisziplinäre Expertenworkshops durch, erstellte ein qualitatives Risikomodell und wertete dieses mit der CIB-Methode aus, um umfeldangepasste Ansatzpunkte für die Adipositasprävention zu identifizieren.

Laufzeit: 2009 - 2012                                               

Förderung: BMBF

Partner: Uni. Hannover, Katalyse-Institut             

Ansprechpartner: Wolfgang Weimer-Jehle

In diesem Projekt wurde untersucht, aufgrund welcher Einflussfaktoren und mit welchen Auswirkungen Großunternehmen die Standorte für ihre FuE-Entwicklungen einerseits und ihre Diffusionsschwerpunkte andererseits auswählen. Die Untersuchung erfolgte beispielhaft anhand der Technologieentwicklung bei Kohlekraftwerken im Vergleich Deutschland und China. Zur Systemanalyse des Innovationsumfeldes und der Aktivitäten multinationaler Unternehmen wurde dabei CIB eingesetzt.  

Laufzeit: 2007 - 2009                                                                

Förderung: VW-Stiftung              

Partner: FZ-Jülich, ZEW                                                           

Ansprechpartner: Sandra Wassermann

In diesem vom baden-württembergischen geförderten Projekt wurde eine konzeptuelle Alternative zum herkömmlichen Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit erarbeitet. Teil davon war eine CIB-Analyse, die die systemischen Implikationen der Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Handlungsfeldern der Nachhaltigkeit untersuchte. Dazu wurden die Cross-Impacts zwischen 19 Nachhaltigkeitskriterien in einer Expertenbefragung erhoben. Das sich ergebende Wirkungsnetz wurde mit der CIB-Methode ausgewertet. Es wurde eine Rangordnung des systemischen Einflusses für die Kriterien erstellt und die das Systemgeschehen dominierenden Schlüsselfaktoren identifiziert.
 
Laufzeit: 2005 - 2006                                  

Förderung: Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg

Partner: -                                                       

Ansprechpartner:  Wolfgang Weimer-Jehle

In dieser Fallstudie wurden die Möglichkeiten untersucht, die Wirkung von Innovationsprozessen in die energiewirtschaftliche Modellierung zu integrieren. Der Beitrag der CIB-Methode bestand in einer Analyse der politisch-wirtschaftlichen Umfeldstrukturen, die das Innovationsgeschehen begünstigen oder hemmen könnten. Dazu erstellten 4 Innovations- und 4 Energieexperten in einer Workshopreihe ein qualitatives Modell der Interdependenzen zwischen politischen Maßnahmen, unternehmerischen Strukturen und technologischen Entwicklungen. Das Modell wurde mit der CIB-Methode ausgewertet, in Innovationsszenarien überführt und die systemische Wirksamkeit verschiedener Politikmuster wurde bewertet.

Laufzeit: 2004-2005                                                   

Förderung: BMWi          

Partner: Forum für Energiesystemanalyse           

Ansprechpartner:  Wolfgang Weimer-Jehle

Publikationen

Weimer-Jehle W. (2006): Cross-Impact Balances: A System-Theoretical Approach to Cross-Impact Analysis. Technological Forecasting and Social Change, 73:4, 334-361.

Kosow H. (2016): The best of both worlds? An exploratory study on forms and effects of new qualitative-quantitative scenario methodologies. Dissertation, Universität Stuttgart.

Kosow H. (2015): New outlooks in traceability and consistency of integrated scenarios. Eur J Futures Res 3:16, DOI 10.1007/s40309-015-0077-6.

Kosow, H. (2011): Consistent context scenarios: a new approach to ‘story and simulation’. In: Proceedings of the 4th International Seville Conference on Future-Oriented Technology Analysis (FTA), Seville (Spain), 12.-13.05. 2011.

Scheele R., Kearney N.M., Kurniawan J.H., Schweizer V.J. (2018): What Scenarios Are You Missing? Poststructuralism for Deconstructing and Reconstructing Organizational Futures. In: Krämer H., Wenzel M.: How Organizations Manage the Future - Theoretical Perspectives and Empirical Insights. Springer International Publishing, Kapitel 8. DOI: 10.1007/978-3-319-74506-0_8

Scheele R., Kosow H., Prehofer S. (2017): Kontextszenarien als Ergänzung modellgestützter Szenarioanalysen – Grundlagen und aktuelle Fragestellungen. In: Tilebein, M. et al. (Hrsg.) Digitale Welten: Neue Ansätze in der Wirtschafts- und Sozialkybernetik. Wirtschaftskybernetik und Systemanalyse Band 30, Berlin: Duncker & Humblot, 107-121.

Shojachaikar A. (2016): Qualitative but systematic envisioning of socio-technical transitions: Using cross-impact balance method to construct future scenarios of transitions. International Sustainability Transitions Conference 6-9 September 2016, Wuppertal.

Weimer-Jehle W., Kosow H. (2017): Konsistenz von gesellschaftlichen Rahmenannahmen - Erfahrungen mit CIB. In: Biemann K., Distelkamp M., Dittrich M., Dünnebeil F., Greiner B., Hirschnitz-Garbers M., Koca D., Kosow H., Lorenz U., Mellwig P., Neumann K., Meyer M., Schoer K., Sverdrup H., von Oehsen A., Weimer-Jehle W.: Sicherung der Konsistenz und Harmonisierung von Annahmen bei der kombinierten Modellierung von Ressourceninanspruchnahme und Treibhausgasemissionen. Umweltbundesamt Dokumentationen 04/2017, Dessau, 22-28.

Weimer-Jehle W., Prehofer S., Vögele S. (2013): Kontextszenarien - Ein Konzept zur Behandlung von Kontextunsicherheit und Kontextkomplexität bei der Entwicklung von Energieszenarien. TATuP 22(2), 27–36.

Weimer-Jehle W., Kosow H. (2011): Gesellschaftliche Kontextszenarien als Ausgangspunkt für modellgestützte Energieszenarien. In: Dieckhoff C. et al. (Hrsg.): Energieszenarien - Konstruktion, Bewertung und Wirkung. KIT Scientific Publishing, Karlsruhe.

Weimer-Jehle W. (2009): Properties of Cross-Impact Balance Analysis. arXiv:0912.5352v1.

Weimer-Jehle W. (2009): Szenarienentwicklung mit der Cross-Impact-Bilanzanalyse. In: Gausemeier J. (Hrsg.): Vorausschau und Technologieplanung. HNI-Verlagsschriftenreihe Vol. 265, Paderborn, 435-454.

Weimer-Jehle W. (2008): Cross-Impact Balances - Applying pair interaction systems and multi-value Kauffman nets to multidisciplinary systems analysis. Physica A, 387:14, 3689-3700.

Weimer-Jehle Wolfgang, Vögele Stefan, Hauser Wolfgang, Kosow Hannah, Poganietz Witold-Roger, Prehofer Sigrid (2020): Socio-technical energy scenarios: state-of-the-art and CIB-based approaches. Climatic Change. https://doi.org/10.1007/s10584-020-02680-y.

Brodecki L., Fahl U., Tomascheck J., Wiesmeth M., Gutekunst F., Siebenlist A., Salah A., Baumann M., Brethauer L., Horn R., Hauser W., Sonnberger M., León C., Pfenning U., O'Sullivan M. (2017): Analyse der Energie-Autarkiepotenziale für Baden-Württemberg mittels Integrierter Energiesystemmodellierung. Forschungsbericht BWPLUS des Landes Baden-Württemberg.

Jenssen T., Weimer-Jehle W. (2012): Mehr als die Summe der einzelnen Teile - Konsistente Szenarien des Wärmekonsums als Reflexionsrahmen für Politik und Wissenschaft. GAIA 21/4, 290–299.

Jenssen T., Weimer-Jehle W. (2012): Möglichkeitsräume des zukünftigen Konsums von Wärme. In: Gallego Carrera D., Renn O., Wassermann S., Weimer-Jehle W. (Hrsg.): Nachhaltige Nutzung von Wärmeenergie (Sustainable Heat Consumption). Springer-Vieweg, Heidelberg, Wiesbaden.

Senkpiel C., Shammugam S., Biener W., Saad Hussein N., Kost C., Kreifels N., Hauser W. (2016): Concept of evaluating chances and risks of grid autarky. 13th International Conference on the European Energy Market (EEM), June 6-9, 2016, Porto (Portugal). DOI: 10.1109/EEM.2016.7521177

Vögele S., Hansen P., Poganietz W.-R., Prehofer S., Weimer-Jehle W. (2017): Scenarios for energy consumption of private households in Germany using a multi-level cross-impact balance approach. Energy 120, 937-946. DOI: 10.1016/j.energy.2016.12.00.

Weimer-Jehle W., Prehofer S., Vögele S., Buchgeister J., Hauser W., Kopfmüller J., Naegler T., Poganietz W.-R., Pregger T., Rösch C., Scholz Y. (2017): Kontextszenarien - Ein Konzept zur Behandlung von Kontextunsicherheit und Kontextkomplexität bei der Entwicklung von Energieszenarien und seine Anwendung in der Helmholtz-Allianz ENERGY-TRANS. In: Jens Schippl, Armin Grunwald, Ortwin Renn (Hrsg.). Die Energiewende verstehen – orientieren – gestalten. Erkenntnisse aus der Helmholtz-Allianz ENERGY-TRANS. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden, p. 257-94.

Weimer-Jehle W., Buchgeister J., Hauser W., Kosow H., Naegler T., Poganietz W., Pregger T., Prehofer S., von Recklinghausen A., Schippl J., Vögele S. (2016): Context scenarios and their usage for the construction of socio-technical energy scenarios. Energy 111, 956–970. DOI: 10.1016/j.energy.2016.05.073.

Weimer-Jehle, W. (2015): Cross-Impact Analyse, in: Niederberger, M./Wassermann, S. (Hrsg.): Methoden der Experten- und Stakeholdereinbindung in der sozialwissenschaftlichen Forschung, Wiesbaden: VS-Verlag: 17-34.

Pregger Thomas, Naegler Tobias, Weimer-Jehle Wolfgang, Prehofer Sigrid, Hauser Wolfgang (2019): Moving towards socio-technical scenarios of the German energy transition - lessons learned from integrated energy scenario building. Climatic Change.

 Schmidt-Scheele Ricarda, Bauknecht Dirk, Poganietz Witold-Roger, Seebach Dominik, Timpe Christof, Weimer-Jehle Wolfgang, Weiss Annika (2019): Leitmotive und Storylines der Energiewende. Wie Stakeholder-Positionen systematisch in Transformationspfade integriert werden können. TATuP 29(3).

Deuschle J., Weimer-Jehle W. (2016): Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen - Analyse eines Gesundheitsrisikos. In: Benighaus L., Renn O., Benighaus C. (Hrsg.): Gesundheitsrisiken im gesellschaftlichen Diskurs. Bremen: EHV Academicpress: 66-98.

Weimer-Jehle W., Deuschle J., Rehaag R. (2012): Familial and societal causes of juvenile obesity - a qualitative model on obesity development and prevention in socially disadvantaged children and adolescents. Journal of Public Health, 20(2), 111-124.

Fuchs G., Fahl U., Pyka A., Staber U. Vögele S., Weimer-Jehle W. (2008): Generating Innovation Scenarios using the Cross-Impact Methodology. Department of Economics, University of Bremen, Discussion-Papers Series No. 007-2008.

Weimer-Jehle W., Wassermann S., Fuchs G. (2010): Erstellung von Energie- und Innovations-Szenarien mit der Cross-Impact-Bilanzanalyse: Internationalisierung von Innovationsstrategien im Bereich der Kohlekraftwerkstechnologie. 11. Symposium Energieinnovation, TU Graz, 10.-12.02.2010.

Weimer-Jehle W., Fuchs G. (2007): Generierung von Innovationsszenarien mit der Cross-Impact Methode. In: Innovation und moderne Energietechnik. Forum für Energiemodelle und energiewirtschaftliche Systemanalyse, eds., LIT-Verlag, Münster.

Renn O., Deuschle J., Jäger A., Weimer-Jehle W. (2009): A normative-functional concept of sustainability and its indicators. International Journal of Global Environmental Issues, 9:4, 291-317.

Renn O., Deuschle J., Jäger A., Weimer-Jehle W. (2007): Leitbild Nachhaltigkeit - Eine normativ-funktionale Konzeption und ihre Umsetzung. VS-Verlag, Wiesbaden.

Weimer-Jehle W., Wassermann S., Kosow H. (2011): Konsistente Rahmendaten für Modellierungen und Szenariobildung im Umweltbundesamt. Gutachten für das Umweltbundesamt (UBA), UBA-Texte 20/2011, Dessau-Roßlau.

Kosow H., León C., Zahumensky Y.  (2019): Water conflict and policy analysis: A new methodology to identify conflict free policy-mixes”, GRoW- Mid-term Conference: Global analysis and local solutions for sustainable water resources management, 20-21.02.2019, Frankfurt am Main, PDF

Kosow H., León C., Schütze M. (2013): Escenarios para el futuro - Lima y Callao 2040. Escenarios CIB, storylines & simulacin LiWatool [Zukunftsszenarien für Lima and Callao 2040. CIB Szenarien, Storylines und LiWatool Simulationen, in spanischer Sprache]. Szenariobroschüre des Liwa Projektes (www.lima-water.de).

Schütze M., Seidel J., Chamorro A., León C. (2018): Integrated modelling of a megacity water system – The application of a transdisciplinary approach to the Lima metropolitan area. Journal of Hydrology. DOI:

Leiter des Cross-Impact Bilanz Analyse Lab

Sprecher Forschungsbereich Methodenentwicklung / Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Leiter des CIB Lab
Telefon: +49 711 685-84301

Mitarbeiter

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