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Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung

Forschungsbereich Partizipation, Governance und Technikfolgenabschätzung

Erforschung und Erprobung neuer Ansätze von Partizipation, Governance und Technikfolgenabschätzung zum Umgang mit gesellschaftlichen Risiken.

ZIRIUS erforscht und erprobt neue Partizipationsformen in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft in unterschiedlichsten Kontexten.

Im Bereich von Governance beschäftigt sich ZIRIUS mit dem Umgang mit gesellschaftlichen Risiken. Das Hauptaugenmerk liegt auf innovativen, partizipativen Ansätzen, um alle relevanten Akteure, deren Interaktion und Kommunikation sowie deren (politischen) Prozesse zur Entscheidungsfindung zu berücksichtigen.

Im Spannungsfeld pluralisierter Lebenswelten erforscht ZIRIUS folgende Aspekte der Technikfolgenabschätzung: die wissenschaftliche Abschätzung, die gesellschaftliche Bewertung und die Gestaltungmöglichkeiten. Die Partizipation aller relevanten Akteure ist dabei essentiell.

Die umfassende Sicht des Themenbereiches erlaubt Wissen zu generieren und Entscheidungshilfen zu identifizieren. Den gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen und deren Folgen auf Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wird so begegnet.

Aktuelle Projekte

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Das Forschungsprojekt EPCC zielt darauf, die Unterstützung der europäischen Öffentlichkeit vergleichend in ausgewählten Mitgliedsländern zu ermitteln und daraus adäquate Politikempfehlungen abzuleiten.

Das Projekt liefert Antworten auf die Frage, inwiefern und warum die Wahrnehmung des Klimawandels in den verschiedenen europäischen Ländern divergiert, welche Rolle Werte und Weltanschauungen hierbei spielen und wie die europäische Öffentlichkeit eingebunden werden kann und muss um die Transformation des europäischen Energiesystems effektiv umzusetzen.

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IBESSA untersucht den Lebensweg von Energieszenarien, also Prozesse von der Erstellung bis hin zur Rezeption und Verarbeitung durch gesellschaftliche Akteure. Szenarien sollen plausibel sein; was aber bedeutet dies in der methodischen Entwicklung, wie bewerten Szenario-Nutzer Plausibilität und was bedeutet dies für die Effektivität von Szenarien? IBESSA entwickelt dazu empirische und konzeptionelle Perspektiven.

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Die Aufgaben der Gesundheitsversorgung in Baden-Württemberg werden durch den demografischen Wandel zunehmend größer. Daher wurden in Diskussionsrunden mit PatientInnen und Behandelnden in sieben Krankheitsbildern durchgeführt um Bedürfnisse und Wünsche für ein zukünftiges Gesundheitssystem BW zu ermitteln und mit den Partnern (Kreisgesundheitsämter RT, BC und RV) zu einem Vorschlag für die Landesregierung zu bündeln.

Das Modellprojekt erarbeitet ein Konzept für eine zukunftsfähige Versorgungsstruktur im Gesundheitswesen.

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PROSOs Ziel ist es, die Beteiligung von Akteuren des Dritten Sektors und von Bürgerinnen und Bürgern im Bereich Forschung und Innovation zu fördern. Dafür entwickelt das Projekt Optionen und Empfehlungen, wie die Beteiligung auf nationaler und europäischer Ebene aktiv gefördert und wirksam umgesetzt werden kann. Die Optionen und Empfehlungen werden anhand von drei Beispielfeldern: Nanotechnologie, Gesundheit und Ernährung, sowie Bioökonomie.

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Am Beispiel des Wassereinzugsgebiets des Río Luríns in der Region Lima/Perú entwickeln Experten verschiedener Disziplinen im Verbundprojekt TRUST Planungswerkzeuge sowie Wasserver- und Abwasserentsorgungskonzepte vorrangig für die Trinkwasserversorgung. ZIRIUS koordiniert das Projekt mit dem Oberziel, einen Beitrag zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele zu leisten.

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Kinder und Jugendliche entwickeln eigene Klimaschutzmaßnahmen für ihre Kommune. Die Diskrepanz zwischen „Mitbestimmen dürfen“ und „Folgen tragen zu müssen“ wird dadurch verringert.

Im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) werden bundesweit Kommunen gefördert, die Jugendlichen einen Freiraum bieten, eigene Projekte zu entwickeln. Bei „WirWollenMehr“ bestimmen die Jugendlichen selbst, welche Klimaschutzmaßnahmen sie sinnvoll und notwendig finden. Die Jugendlichen werden in mehreren Workshops an das Thema Klimaschutz herangeführt. Die gemeinsam entwickelten Vorschläge und konkret geplanten Maßnahmen werden von und mit den Jugendlichen umgesetzt. 

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Mitglieder des Forschungsbereichs Partizipation, Governance und Technikfolgenabschätzung

Sprecherin Forschungsbereich Partizipation, Governance und Technikfolgenabschätzung / Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Telefon: +49 711 685-83926

Kontakt

M.A.

Sarah-Kristina Wist

Sprecherin Forschungsbereich Partizipation, Governance und Technikfolgenabschätzung / Wissenschaftliche Mitarbeiterin

 

Sabine Mücke

Sekretariat