Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung

Forschungsbereich Partizipation, Governance und Technikfolgenabschätzung

Erforschung und Erprobung neuer Ansätze von Partizipation, Governance und Technikfolgenabschätzung zum Umgang mit gesellschaftlichen Risiken.

ZIRIUS erforscht und erprobt neue Partizipationsformen in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft in unterschiedlichsten Kontexten.

Im Bereich von Governance beschäftigt sich ZIRIUS mit dem Umgang mit gesellschaftlichen Risiken. Das Hauptaugenmerk liegt auf innovativen, partizipativen Ansätzen, um alle relevanten Akteure, deren Interaktion und Kommunikation sowie deren (politischen) Prozesse zur Entscheidungsfindung zu berücksichtigen.

Im Spannungsfeld pluralisierter Lebenswelten erforscht ZIRIUS folgende Aspekte der Technikfolgenabschätzung: die wissenschaftliche Abschätzung, die gesellschaftliche Bewertung und die Gestaltungmöglichkeiten. Die Partizipation aller relevanten Akteure ist dabei essentiell.

Die umfassende Sicht des Themenbereiches erlaubt Wissen zu generieren und Entscheidungshilfen zu identifizieren. Den gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen und deren Folgen auf Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wird so begegnet.

Aktuelle Projekte des Forschungsbereichs

Regionale Strukturgespräche: Das Ziel des Landes Baden-Württemberg ist es, die Gesundheitsversorgung angesichts der zahlreichen Herausforderungen für die Zukunft aufzustellen. Hierzu werden vor Ort passgenaue Konzeptefür die regionale Gesundheitsversorgung gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern in Strukturgesprächen entwickelt.

Zum Projekt

Beim TechnikRadar handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von der Körber-Stiftung, acatech, ZIRIUS und dem Lehrstuhl für Technik- und Umweltsoziologie an der Universität Stuttgart. Ziel des Projektes sind die regelmäßige empirische Datenerhebung und Analyse von Einstellungen, Erwartungen und Perspektiven in Bezug auf neue Technologien und technischen Wandel.

Zum Projekt

Am Beispiel des Wassereinzugsgebiets des Río Luríns in der Region Lima/Perú entwickeln Experten verschiedener Disziplinen im Verbundprojekt TRUST Planungswerkzeuge sowie Wasserver- und Abwasserentsorgungskonzepte vorrangig für die Trinkwasserversorgung. ZIRIUS koordiniert das Projekt mit dem Oberziel, einen Beitrag zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele zu leisten.

Zum Projekt

Das Forschungsprojekt VENAMO wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und geht der Frage nach, inwieweit durch raum-zeitlich flexible Arbeit und ein verändertes Mobilitätsverhalten bei arbeitsbezogenen Wegen (einschließlich der Nutzung neuer Mobilitätstechnologien) Verkehrsentlastungseffekte erzielt werden können.

Zum Projekt

Das Forschungsprojekt WECHSEL thematisiert am Beispiel des Stuttgarter Neckartals die Transformation industriell geprägter Flussufer hin zu nachhaltigen urbanen Lebensräumen. Hierfür bündelt es interdisziplinäre Kompetenzen, um qualitätsvolle Anregungen für das Thema „Stadt am Fluss“ zu bieten.

Zum Projekt

Kinder und Jugendliche entwickeln eigene Klimaschutzmaßnahmen für ihre Kommune. Die Diskrepanz zwischen „Mitbestimmen dürfen“ und „Folgen tragen zu müssen“ wird dadurch verringert.

Im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) werden bundesweit Kommunen gefördert, die Jugendlichen einen Freiraum bieten, eigene Projekte zu entwickeln. Bei „WirWollenMehr“ bestimmen die Jugendlichen selbst, welche Klimaschutzmaßnahmen sie sinnvoll und notwendig finden. Die Jugendlichen werden in mehreren Workshops an das Thema Klimaschutz herangeführt. Die gemeinsam entwickelten Vorschläge und konkret geplanten Maßnahmen werden von und mit den Jugendlichen umgesetzt. 

Zum Projekt

Das Potential von Energieszenarien zur Unterstützung von Entscheidungen zur Gestaltung des künftigen Energiesystems, wird oft nicht ausgeschöpft, da die rein kognitive Auseinandersetzung mit verschiedenen Zukünften zu abstrakt und wenig greifbar erscheint. Das Wissens- und Technologietransferprojekt (WTT) knüpft daran an und zielt auf den Ausbau und die Weiterentwicklung der Szenariotechnik im Sinne eines verbesserten Wissenstransfers in die Gesellschaft und die Erlebbarkeit von Zukünften als Motor für kollektive, gesellschaftliche Diskurse über die Energiewende.

Zum Projekt

Mitglieder des Forschungsbereichs Partizipation, Governance und Technikfolgenabschätzung

Kontakt

Dieses Bild zeigt Sarah-Kristina Wist
M.A.

Sarah-Kristina Wist

Sprecherin Forschungsbereich „Partizipation, Governance und Technikfolgenabschätzung“

Zum Seitenanfang