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Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung

Projekte

Alle laufenden und in den letzten zwei Jahren abgschlossenen Projekte von ZIRIUS. Forschungsbereichsübergreifend und alphabetisch sotiert.

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In diesem Verbundprojekt sollen Szenarien für die deutsche Energiewende auf Basis eines breiten Spektrums von Energie- und Wirtschaftsmodellen erstellt werden. ZIRIUS unterstützt zum einen bei der Nutzung von Erkenntnissen der sozialwissenschaftlichen Akzeptanzforschung in der Energiemodellierung. Weiter berät ZIRIUS die Partner bei der Anwendung der CIB Analyse, die im Projekt zur Analyse gesellschaftlicher Rahmenbedingungen eingesetzt wird.

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Die systematische Analyse von Risiken im Zusammenhang mit verschiedenen Einflüssen auf Wasserangebot und –nachfrage ist komplex und bisher wenig behandelt worden. Dieses Forschungsprojekt geht diese Herausforderung an, indem verschiedene interdisziplinäre Forschungsgruppen in der Schweiz, Deutschland und Peru zusammenarbeiten und Daten zu Wasserangebot und –nachfrage in einem integrierten Wasserbilanzmodell kombinieren.

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Modellgestützte Analyse und Bewertung der Auswirkungen einer Netzautarkie von Regionen im deutschen Energiesystem
100%-Erneuerbare-Energie-Regionen, Bioenergiedörfer, aber auch Städte wie Flensburg oder Frankfurt am Main haben sich ehrgeizige Ziele bezüglich ihrer Energiebereitstellung und CO2-Reduktion gesetzt. Welche Auswirkungen haben jedoch diese Entwicklungen auf das gesamte Energiesystem Deutschland?

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Die Energiewende erfordert einen tiefgreifenden Umbau der Energieerzeugung, -verteilung und –nutzung in Deutschland. Bisher hat sich die Forschung vor allem darauf konzentriert, technische Lösungen für einzelne Bereiche des Energiesystems zu entwickeln. Doch die Energiewende erfordert mehr. Das Projekt „Energiewende Navigationssystem“ (ENavi) untersucht die Wechselwirkung zwischen Technikentwicklung, Organisationsformen, Regulierung und Verhalten.

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Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima 2011 wurde die Helmholtz-Allianz ENERGY-TRANS gegründet, um die technisch ausgerichtete Energieforschung um eine sozialwissenschaftlich geprägte interdisziplinäre Perspektive zu ergänzen. Das Design zur Erforschung der Transformation des Energiesystems als komplexes sozio-technisches System war auf die Untersuchung des Wechselspiels zwischen technischen Potenzialen, Innovationsprozessen, Nutzerverhalten, politischen und ökonomischen Randbedingungen, Konflikten sowie Steuerungsprozessen ausgerichtet. ZIRIUS war an allen fünf Themenfeldern beteiligt.

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Das Projekt strebt einen interdisziplinären Zugang zur sozio-technischen Energietransformation in Baden-Württemberg an, indem sich dem Thema von ingenieurs-, volkswirtschaftlicher- und sozialwissenschaftlicher Perspektive gewidmet wird. Während die Projektpartner Klimaschutzszenarien entwickeln und modellieren, ist das ZIRIUS für die sozialwissenschaftliche Analyse verantwortlich.

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Kernstück des Projektes ist eine ländervergleichende, repräsentative Bevölkerungsumfrage zu den Einstellungen hinsichtlich Klimawandel und Energiewende in Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Norwegen. Eine Analyse der sozio-politischen Kontexte Analyse der sozio-politischen Kontexte und ein internationales Stakeholder-Panel bilden die Grundlage für das theoretisch fundierte Surveyinstrument. Der Bericht „Topline Findings“ der EPCC-Studie gibt Einblicke in die Kernergebnisse.

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Die Helmholtz Graduiertenschule "Energieszenarien" bietet ein strukturiertes Ausbildungsprogramm für internationale Doktoranden im Bereich Energieszenarien. Das Programm begleitet die Qualifikationsarbeiten. Die Vermittlung von Lehrinhalten gliedert sich anhand der drei Abschnitte des "Lebenszyklus" von Energieszenarien.

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Das Reallabor Future City_Lab erforscht mit Hilfe von Realexperimenten Möglichkeiten des Wandels städtischer Mobilitätskulturen. Zentral ist dabei die enge Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren.

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IBESSA untersucht den Lebensweg von Energieszenarien, also Prozesse von der Erstellung bis hin zur Rezeption und Verarbeitung durch gesellschaftliche Akteure. Szenarien sollen plausibel sein; was aber bedeutet dies in der methodischen Entwicklung, wie bewerten Szenario-Nutzer Plausibilität und was bedeutet dies für die Effektivität von Szenarien? IBESSA entwickelt dazu empirische und konzeptionelle Perspektiven.

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ZIRIUS untersucht in einem Konsortium mit ingenieurs- und wirtschaftswissenschaftlichen Partnern die gesellschaftliche Bewertung von Schlüsseltechnologien im Transformationsprozess Energiewende mittels Fokusgruppen. Außerdem wird erforscht wie mittels Conjoint-Analyse gewonnene sozialwissenschaftliche Daten der Bewertung von Energieszenarien in diese als soziale Dimension des Nachhaltigkeitsbegriffs integriert werden können.

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Die Aufgaben der Gesundheitsversorgung in Baden-Württemberg werden durch den demografischen Wandel zunehmend größer. Daher wurden in Diskussionsrunden mit PatientInnen und Behandelnden in sieben Krankheitsbildern durchgeführt um Bedürfnisse und Wünsche für ein zukünftiges Gesundheitssystem BW zu ermitteln und mit den Partnern (Kreisgesundheitsämter RT, BC und RV) zu einem Vorschlag für die Landesregierung zu bündeln.

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Die Nachwuchsforschungsgruppe DynaMo erarbeitet interdisziplinäres Wissen über das Zusammenspiel planungs-, politik-, verhaltens- und technologiebezogener Aspekte bei der Gestaltung von Mobilitätslösungen in urbanen Räumen. In einem transdisziplinären Kooperationsprozesses wird dieses Wissen unter Einbindung von Praxisakteuren in adressatengerechte Handlungsempfehlungen übersetzt.

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Das Projekt nascent untersucht Entwicklungspotenziale hin zu einer nachhaltigen Transformation der Ernährungswirtschaft. Es stellt sich die Frage, wie diese neuen Wirtschaftsformen charakterisiert werden können und wie ihre Rolle im Ernährungssektor einzuschätzen ist.

Können solche kleinen Initiativen von der Nische aus Treiber einer nachhaltigen Veränderung des Ernährungssystems werden und sowohl ein gesellschaftsorientiertes Unternehmertum, soziale Innovationen als auch die Verbreitung neuer Nachhaltigkeitsstandards auf den Weg bringen?

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Für die Weiterentwicklung eines Energiesystemmodells (Sozio-E2S) des Projektpartners Fraunhofer ISE wird das Investitionsverhalten unterschiedlicher Akteurstypen (Genossenschaften, kleine Stadtwerke, große Energieversorger) in Energietechnologien untersucht. In einem weiteren Schritt wird ein Gruppendelphi durchgeführt, um das zukünftige Verhalten, die zukünftigen Rollen der Akteure im Energiesystem abzuschätzen.

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PROSOs Ziel ist es, die Beteiligung von Akteuren des Dritten Sektors und von Bürgerinnen und Bürgern im Bereich Forschung und Innovation zu fördern. Dafür entwickelt das Projekt Optionen und Empfehlungen, wie die Beteiligung auf nationaler und europäischer Ebene aktiv gefördert und wirksam umgesetzt werden kann. Die Optionen und Empfehlungen werden anhand von drei Beispielfeldern: Nanotechnologie, Gesundheit und Ernährung, sowie Bioökonomie.

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Im Rahmen des Verbundvorhabens wird unter enger Einbindung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Schorndorf ein haltestellenloses, bedarfsorientiertes, innovatives Bedienkonzept für den ÖPNV sowie ein dafür ausgelegtes Fahrzeugkonzept entwickelt.

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Im Reallabor Stadt:quartier 4.0 wird in Herrenberg und Stuttgart der Einsatz von Visualisierungswerkzeugen und digitalen Beteiligungsformen in Stadtplanungsprozessen erprobt.

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Modern critical infrastructures are becoming increasingly “smarter” (e.g. cities). Making the infrastructures “smarter” usually means making them smarter in normal operation and use: more adaptive, more intelligent… But will these smart critical infrastructures (SCIs) behave equally “smartly” and be “smartly resilient” also when exposed to extreme threats, such as extreme weather disasters or terrorist attacks?

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Beim TechnikRadar handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von der Körber-Stiftung, acatech, ZIRIUS und dem Lehrstuhl für Technik- und Umweltsoziologie an der Universität Stuttgart. Ziel des Projektes sind die regelmäßige empirische Datenerhebung und Analyse von Einstellungen, Erwartungen und Perspektiven in Bezug auf neue Technologien und technischen Wandel.

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Am Beispiel des Wassereinzugsgebiets des Río Luríns in der Region Lima/Perú entwickeln Experten verschiedener Disziplinen im Verbundprojekt TRUST Planungswerkzeuge sowie Wasserver- und Abwasserentsorgungskonzepte vorrangig für die Trinkwasserversorgung. ZIRIUS koordiniert das Projekt mit dem Oberziel, einen Beitrag zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele zu leisten.

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Am Beispiel des Stuttgarter Neckartals thematisiert das Forschungsprojekt WECHSEL die Transformation industriell geprägter Flussufer hin zu urbanen nachhaltigen Lebensräumen. Dafür erarbeitet ein interdisziplinäres Projektteam Energiepotenziale und daraus resultierende Flächenpotenziale für eine „Stadt am Fluss“ unter Einbindung verschiedener Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

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Kinder und Jugendliche entwickeln eigene Klimaschutzmaßnahmen für ihre Kommune. Die Diskrepanz zwischen „Mitbestimmen dürfen“ und „Folgen tragen zu müssen“ wird dadurch verringert.

Im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) werden bundesweit Kommunen gefördert, die Jugendlichen einen Freiraum bieten, eigene Projekte zu entwickeln. Bei „WirWollenMehr“ bestimmen die Jugendlichen selbst, welche Klimaschutzmaßnahmen sie sinnvoll und notwendig finden. Die Jugendlichen werden in mehreren Workshops an das Thema Klimaschutz herangeführt. Die gemeinsam entwickelten Vorschläge und konkret geplanten Maßnahmen werden von und mit den Jugendlichen umgesetzt. 

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