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Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung

Forschungsbereich Nachhaltigkeit und Transformation

Interdisziplinäre und transdisziplinäre Analysen zu soziotechnischen Wandlungsprozessen

In diesem Forschungsbereich beschäftigen wir uns mit soziotechnischen Transformationsprozessen wie beispielsweise der Energie-, Ernährungs- oder Mobilitätswende. Dies umfasst sowohl empirische als auch konzeptionelle Arbeiten mit einem Fokus auf Fragen der nachhaltigen Entwicklung. Die Bearbeitung der folgenden Leitfragen ist dabei zentral:

  • Wie lassen sich soziotechnische Transformationsprozesse angemessen beschreiben und analysieren? Welche Mechanismen, Treiber und Hemmnisse wirken dabei?
  • Wie lassen sich solche Transformationsprozesse im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung beeinflussen und gestalten?

Die konkreten Forschungsarbeiten beziehen sich auf den Wandel von Handlungsmustern und -orientierungen (Mikro-Ebene), organisationalen Feldern (Meso-Ebene) sowie kulturellen und sozio-ökonomischen Strukturen (Makro-Ebene).

Der Forschungsbereich beteiligt sich hauptsächlich an Projekten, die auf eine inter- und transdisziplinäre Wissenserzeugung und Wissensanwendung abzielen. Ein wesentliches Merkmal des Forschungsbereichs ist die Zusammenarbeit mit anderen wissenschaftlichen Disziplinen sowie Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Aktuelle Projekte

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Das Forschungsprojekt EPCC zielt darauf, die Unterstützung der europäischen Öffentlichkeit vergleichend in ausgewählten Mitgliedsländern zu ermitteln und daraus adäquate Politikempfehlungen abzuleiten.

Das Projekt liefert Antworten auf die Frage, inwiefern und warum die Wahrnehmung des Klimawandels in den verschiedenen europäischen Ländern divergiert, welche Rolle Werte und Weltanschauungen hierbei spielen und wie die europäische Öffentlichkeit eingebunden werden kann und muss um die Transformation des europäischen Energiesystems effektiv umzusetzen.

 

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Wie werden die Menschen in und um Stuttgart zukünftig mobil sein? Und wie kann diese Mobilität sozial und ökologisch nachhaltig gestaltet sein? Diesen Fragen geht das ZIRIUS im Projekt Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur gemeinsam mit wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Partnerinnen und Partnern nach. Das Aufgabenfeld des ZIRIUS umfasst dabei die Entwicklung, Begleitung und methodische Auswertung transdisziplinärer und transformativer Partizipationsprozesse.

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Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima 2011 wurde die Helmholtz-Allianz ENERGY-TRANS gegründet, um die technisch ausgerichtete Energieforschung um eine sozialwissenschaftlich geprägte interdisziplinäre Perspektive zu ergänzen. Das Design zur Erforschung der Transformation des Energiesystems als komplexes sozio-technisches System war auf die Untersuchung des Wechselspiels zwischen technischen Potenzialen, Innovationsprozessen, Nutzerverhalten, politischen und ökonomischen Randbedingungen, Konflikten sowie Steuerungsprozessen ausgerichtet. ZIRIUS war an allen fünf Themenfeldern beteiligt.

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Die Nachwuchsforschungsgruppe DynaMo erarbeitet interdisziplinäres Wissen über das Zusammenspiel planungs-, politik-, verhaltens- und technologiebezogener Aspekte bei der Gestaltung von Mobilitätslösungen in urbanen Räumen. In einem transdisziplinären Kooperationsprozesses wird dieses Wissen unter Einbindung von Praxisakteuren in adressatengerechte Handlungsempfehlungen übersetzt.

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Das Projekt nascent untersucht Entwicklungspotenziale hin zu einer nachhaltigen Transformation der Ernährungswirtschaft. Es stellt sich die Frage, wie diese neuen Wirtschaftsformen charakterisiert werden können und wie ihre Rolle im Ernährungssektor einzuschätzen ist.

Können solche kleinen Initiativen von der Nische aus Treiber einer nachhaltigen Veränderung des Ernährungssystems werden und sowohl ein gesellschaftsorientiertes Unternehmertum, soziale Innovationen als auch die Verbreitung neuer Nachhaltigkeitsstandards auf den Weg bringen?

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Im Rahmen des Verbundvorhabens wird unter enger Einbindung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Schorndorf ein haltestellenloses, bedarfsorientiertes, innovatives Bedienkonzept für den ÖPNV sowie ein dafür ausgelegtes Fahrzeugkonzept entwickelt.

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Frühzeitige gestaltende Bürgerbeteiligung für eine nachhaltige Entwicklung Baden-Württembergs

Im Reallabor Stadt:quartier 4.0 wird in Herrenberg und Stuttgart der Einsatz von Visualisierungswerkzeugen und digitalen Beteiligungsformen in Stadtplanungsprozessen erprobt.

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Mitglieder des Forschungsbereichs Nachhaltigkeit und Transformation

Sprecher Themenbereich Nachhaltigkeit und Transformation / Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Telefon: +49 711 685-84297

Kontakt

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Dr.

Marco Sonnberger

Sprecher Themenbereich Nachhaltigkeit und Transformation / Wissenschaftlicher Mitarbeiter

 

Sabine Mücke

Sekretariat