10. Oktober 2019 / Alexander Kraft

Expert*innen diskutierten im Projekt WECHSEL die nachhaltige Transformation urbaner Räume

Am 24. Juli 2019 fand im Stuttgarter Rathaus im Rahmen des inter- und transdisziplinären Forschungsprojektes WECHSEL („Weiterentwicklung der bestehenden Stuttgarter Energieinfrastruktur und resultierende Chancen für die nachhaltige Stadtentwicklung“) ein Expertenworkshop statt. Nach jeweils zwei Bürger- bzw. Stakeholderworkshops diente die Veranstaltung dazu, die Erkenntnisse des Projektes im Kontext vergleichbarer Vorhaben mit Fachleuten zu diskutieren und Rückschlüsse für die finale Phase des Vorhabens zu gewinnen. Der Workshop wurde aufseiten des ZIRIUS von Yvonne Zahumensky und Dr. Michael Ruddat organisiert und durchgeführt. Tatkräftige Unterstützung kam durch die Projektpartner*innen, namentlich das Institut für Energiewirtschaft und rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart, das Amt für Stadtplanung und Wohnen der Landeshauptstadt Stuttgart sowie das Städtebau-Institut (SI) der Universität Stuttgart.

Das Projekt WECHSEL thematisiert am Beispiel des Stuttgarter Neckartals die Transformation industriell geprägter Flussufer hin zu nachhaltigen urbanen Lebensräumen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen drei zentrale Fragen:

1.      Wie gelingen nachhaltige Transformationsprozesse in urbanen und suburbanen Stadt- und Landschaftsräumen?

2.      Welche Methoden und Strategien begünstigen positive Entwicklungen?

3.      Was sind wesentliche Herausforderungen und Zielkonflikte?

Teilnehmende waren externe Expert*innen aus den Fachgebieten Architektur, Energieeffizientes Bauen, Landschaftsarchitektur, Sozialwissenschaften, Stadtentwicklung und Stadttechnik sowie Vertreter*innen aus der Praxis und die WECHSEL-Forscher*innen. Während der Veranstaltung wurden zunächst vier Stadtentwicklungsprojekte aus Deutschland präsentiert. Neben Stuttgart (Stadt am Fluss) waren dies Augsburg (Revitalisierung des Gaswerksareals), Bremen (Quartiere der Überseeinsel in der Überseestadt) und Saarbrücken (Stadtmitte am Fluss).

Anschließend diskutierten die Teilnehmenden in zwei Gruppen Fragen und Thesen zu insgesamt vier Themenbereichen:

·        Stadt, Fluss, Landschaft und Verkehr

·        Stadt und Energie

·        Produktive Stadt, Wirtschaft und Ökonomie

·        Partizipative Transformationsprozesse.

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