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Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung

InNOSys: Integrierte Nachhaltigkeitsbewertung und -optimierung von Energiesystemen

ZIRIUS untersucht in einem Konsortium mit ingenieurs- und wirtschaftswissenschaftlichen Partnern mittels Fokusgruppen und Conjoint-Analyse die gesellschaftliche Bewertung von Schlüsseltechnologien im Transformationsprozess Energiewende mittels Fokusgruppen.

Projektförderung

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Projektlaufzeit

Januar 2018 bis Dezember 2020

Das Erreichen der Klimaschutzziele bei vertretbaren Kostenbelastungen für Bürger und Industrie ist ein wichtiges Ziel der Transformation hin zu einem nachhaltigen Energiesystem. Daneben müssen aber Nachhaltigkeitsaspekte wie Ressourcenbedarf, gesellschaftliche Akzeptanz oder Emissionen im Lebenszyklus neuer Technologien ebenfalls beachtet werden um die nötigen polnischen Weichenstellungen erfolgreich vornehmen zu können.

Das Hauptziel des Projekts ist daher die Schaffung einer neuen generischen Modellierungs- und Bewertungsumgebung für Energieszenarien. In dieser werden technisch-strukturelle Entwicklungspfade des Energiesystems anhand verschiedener wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und umweltrelevanter modellgestützter Zielgrößen analysiert, bewertet und verbessert. Dies erfolgt im Team gemeinsam mit den Projektpartnern Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung, Institut für nachhaltige technische Systeme, Universität Freiburg, Hochschule Pforzheim, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse, Karlsruher Insitut für Technologie (KIT).

 

Die Aufgaben von ZIRIUS sind dabei:

  • Die Erforschung der gesellschaftlichen Bewertung einzelner, in den Szenarien zentraler Technologien im Hinblick auf Akzeptanz und Nachhaltigkeit (Methode: Fokusgruppe)
  • Die Analyse gesellschaftlicher Bewertungsprozesse hinsichtlich unterschiedlicher Nachhaltigkeitsaspekte der in den Szenarien enthaltenen Technologien (Methode: Conjoint Analyse)
  • Die Entwicklung eines Rahmens zum systematischen Einbezug der sozialwissenschaftlichen (halb-qualitativen) Daten in die Ergebnisse des gesamten Projekts. (Überführung der Ergebnisse qualitativer Sozialforschung in quantitative Rechenmodelle)

Das InNOSys-Konsortium verbindet dabei die breit gefächerte Expertise der Projektpartner in Bezug auf die aktuelle Nachhaltigkeitsdiskussion, Energiesystemmodellierung und -Optimierung, Ökobilanzierung, bzgl. der Analysen gesamtwirtschaftlicher Auswirkungen des Transformationsprozesses sowie gesellschaftswissenschaftlicher Untersuchungen zu Partizipation und Akzeptanz zu einem integrativen Konzept der Nachhaltigkeitsbewertung von Energieszenarien für Deutschland

 

Ansprechpartnerin

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter